Predigt - Werde ich gesehen?
Shownotes
„Das entscheidende ist nicht, ob die Welt deinen Namen kennt, sondern ob Gott dich kennt.“
Menschen können heute extrem sichtbar sein – und sich trotzdem tief ungesehen fühlen. Die Predigt fragt nach der Sehnsucht hinter Likes, Reichweite und Aufmerksamkeit: „Werde ich wirklich gesehen?“
Im Mittelpunkt steht Matthias, der unbekannte Apostel aus Apostelgeschichte 1. Kein grosser Name. Keine bekannte Geschichte. Und doch wird gerade er von Gott ausgewählt.
Eine Predigt über Sichtbarkeit, Berufung und den Heiligen Geist – und über den Gott, der nicht auf Reichweite schaut, sondern das Herz kennt.
Transkript anzeigen
00:00:01: Giraffe Tränke, mein Name ist Daphne Scherler.
00:00:09: Herzlich willkommen!
00:00:11: Es ist Pfingsten.
00:00:13: Es geht heute um eine Frage, die viele Menschen bewegt.
00:00:17: Wird ich eigentlich gesehen?
00:00:21: Ihre Zeit voller Likes und Reals und Aufmerksamkeit erzählt die Bibel von einem Mann, den niemand kennt – der Matthias.
00:00:32: Keine grosse Namen, keine grosse Bühne... Und trotzdem wird gerade er zum Apostel berufen.
00:00:43: Was bedeutet das, dass Gott nicht auf Reichweite schaut sondern aufs Herz?
00:00:51: und wie verändert Pfingsten die Ausgessung vom heiligen Geist Jesus-Nachfolge?
00:00:59: Bevor wir auf das hängen, habe ich noch einen Hinweis.
00:01:03: Als Kirchengemeinde beschäftigen wir uns aktuell mit der Frage wie Menschen unsere Gottesdienste erleben.
00:01:11: Wir wollen einen ganz genau schauen und führen darum eine grosse Gottesdienst-Umfragtüre.
00:01:19: Egal ob jemand regelmässig im Gottesdientstisch selten kommt oder schon lange nicht mehr dabei war, uns interessiert jede Meinung.
00:01:31: Und wir brauchen auch viele ausgefüllte Umfragen, um uns wirklich ein gutes Bild zu machen.
00:01:38: Darum herzlichen Dank allen zusammen, die diese Umfrage ausfüllen.
00:01:44: Wir finden sie auf unserer Webseite www.refileff.ch.
00:01:49: Danke vielmals!
00:01:51: Ich lese aus der Apostelgeschichte im ersten Kapitel ab dem XXI.
00:01:57: Vers bis jetzt.
00:01:59: zweiter Kapitel in den zweiten Vers Die Jünger sind da noch immer zwischen Uffahrt und Pfingsten, ist eine merkwürdige Zwischenzeit.
00:02:11: Sie sind am Warten, sie hat bei hundertzwanzig Leute zusammen.
00:02:16: Und Petrus steht auf und halte den Rät.
00:02:23: Es muss also einer von den Männern, die uns begleitet haben in der ganze Zeit, da Jesus daher bei uns ein- und ausging Vom Tag der Taufe durch Johannes bis zu dem Tag, da er vor uns weg in den Himmel aufgenommen wurde mit uns Zeugnis von seiner Auferstehung ablegen.
00:02:48: Einer von diesen hier.
00:02:51: Da stellten sie zwei auf Josef genannt Barzabas mit dem Beinamen Justus und Matthias Und Sie beteten du Herr der du die Herzen aller kennst, zeige uns welchen von diesen beiden Du erwählt hast, diesen Dienst zu übernehmen.
00:03:14: Das Apostelamt, von dem sich Judas abgewandt hat um dorthin zu gehen wo sein Platz ist und sie zogen das Los und das Los viel auf Matthias und er wurde zu den elf Aposteln hinzugewält.
00:03:36: als nun die Zeit erfüllt und der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren sie alle beisammen an einem Ort.
00:03:45: Dann stand auf einmal vom Himmel her ein Brausen wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt und erfüllte das ganze Haus in dem Sie saßen.
00:03:59: Menschen können heute extrem sichtbar sein!
00:04:04: Früher brauchte es dafür ein Fernsehstudio... ...und heute lang das Handy.
00:04:12: Menschen posten Reals und Stories.
00:04:15: Sie zeigen ihre Ferien, Fitness beziehungen Essen Erfolge Und können sich gleichzeitig tief ungesehen fühlen.
00:04:28: Alle sehen mein Bild aber niemand sieht mich wirklich.
00:04:34: Die Sehnsucht nach Aufmerksamkeit ist riesig Nach Likes Reaktionen Resonanz Klicks Reichwitte Und hinter dieser Sehnsucht stecken teufige Fragen.
00:04:49: Es spielt eine Rolle, dass es mich gibt, hat mein Leben Bedeutung.
00:04:55: Wird ich gesehen?
00:05:00: Zwischen der Auffahrt und dem Pfingsten stecken die Jünger in einer merkwürdigen Zwischenzeit fest.
00:05:07: Jesus ist weg!
00:05:10: Der heilige Geist ist noch nicht ausgegossen, so als ob der Himmel Betriebsferien hat vorübergehend geschlossen.
00:05:20: Die Jünger sind treu im Warten und im Betten.
00:05:25: Und da die Bostellgeschichte erzählt uns, etwa hundertzwanzig Menschen seien beieinander.
00:05:32: Aber jemand fällt?
00:05:35: Jesus ist weg!
00:05:38: Und noch ein anderer Feld der Judas – den Verräter.
00:05:44: Er ist gestorben.
00:05:46: Es gab keine Versöhnungsgeschichte, dass die Jüngern und er sich wieder gefunden haben, kein Spätswunder ... Und das tut doch weh.
00:05:59: In all dem Innern ist der Petrus aufgestanden und hat den Rät gehalten.
00:06:04: Die elf Aposteln brauchen wieder einen Nachfolger, die Zwölferzahl soll wieder voll werden.
00:06:12: Jesus hat eines gesagt – «Die zwölf Aposteln werden in seinem Reich auf die Drohne sitzen und richten.».
00:06:21: Wenn ich das höre, freue mich darauf!
00:06:25: Es wird noch ein anderes Reich geben… das Reich von Jesus Christus.
00:06:32: Und jetzt braucht es also einen Nachfolger.
00:06:35: Der Steckbrief für der Apostel überrascht, dass wir ganz viel in den Sinn kommen, was eine Apostel muss können – ein guter Rhetoriker, charismatisch, eine Strategie und ihr einziger Kriterium ist jemanden, dem der Weg mit Jesus mitgegangen ist von der Taufe von Johannes bis zur Himmelfahrt, ein Augenzeug.
00:07:03: Es gibt also noch viel mehr Menschen um Jesus herum als einfach die berühmten zwölf Aposteln.
00:07:13: und gemeint trifft eine Vorauswahl sie nehmen ihre Verantwortung ernst Sie machen sich es nicht so einfach aber sie treffen keine letzte Entscheidung.
00:07:25: sie stellen zwei Kandidaten auf Josef Barzabas.
00:07:32: Über diesen Josef verfahren wir sogar noch der Beinamen Justus, der Gerechti.
00:07:40: Das klingt auch gut in den Ohren.
00:07:42: Er konnte sich schon einen Namen machen.
00:07:44: Weisst du?
00:07:45: Wir meinen der Justus und der Grechti.
00:07:50: Und dann noch der Zweite, Matthias.
00:07:53: Von ihm wissen wir nur seine blutenden Namen mehr nicht.
00:07:59: Er ist nicht der berühmte Matheos, der ein Evangelium geschrieben hat Der Zöllner.
00:08:06: Nein, es ist der Matthias!
00:08:09: Aber offensichtlich war er bei den Bergpredigten dabei.
00:08:13: Er hat Gessen vom Fisch und vom Brot bei der Vermehrung.
00:08:18: Er hatte Menschen gehört die Jubel beim Einzug in Jerusalem.
00:08:22: Er sah Jesus am Kreuz sterben.
00:08:25: Er ist im Auferstandenen begegnet in Galilea.
00:08:31: aber in dieser ganzen Zeit hat Matthias nie etwas gemacht oder etwas gesagt und einen Evangelisten gefunden hat, das wird überliefert.
00:08:42: Matthias ist nicht einer der Welt heute gesehen.
00:08:46: Sie haben also eine Vorauswahl getroffen bei Justus unter Matthias.
00:08:54: Und dann haben sie bettet Herr Herzenskenner von allen.
00:09:01: Zeige uns was für ein gewaltiges Wort.
00:09:06: Nicht her Du erfolgskenner oder du riechwitten, sondern herzenskenner.
00:09:14: Und dann haben sie es losgeworfen und das ist auf Matthias Gefallen.
00:09:20: Das ist der Letzte, was uns von Matthias überliefert hat.
00:09:25: Es gibt Ausleger, die sagen ... Die Jünger waren ungeduldig.
00:09:31: Die Wahl war menschlich, das war voreilig.
00:09:35: Gott wollte eigentlich Paulus.
00:09:38: Da war er richtig ausgebildet, konnte streiten.
00:09:42: Er steckte sehr viel ein.
00:09:44: Das wäre doch eine würdige Apostel.
00:09:48: Aber die Apostelschicht erzählt es anders.
00:09:52: Gemeint hat bettet und sie vertraut.
00:09:56: Und der Herzenskennner hat entschieden.
00:09:59: Nicht der wurde gewählt, wo bei den Menschen sich einen Namen machen können, sondern Matthias, der Mann ohne Geschichte.
00:10:11: Gott hat für diese Aufgabe ihn willen und nicht der Justus.
00:10:19: Es ist das Letzte loswerfen, was uns in der Bibel begegnet – und dann kommt die Fingsten!
00:10:27: Der heilige Geist wird ausgegossen und es fängt etwas Neues an.
00:10:32: Vorher hielt Nachfolge bedeutet mit Jesus ganz sichtbar unterwegs sein.
00:10:38: Im Zulassen schritt für schritt mit ihm mitgehen.
00:10:44: Nach Pfingste ist der Weg mit Jesus Christ aus weitergegangen, aber die Nachfolge wurde ein innerer Weg.
00:10:52: Auch schon vorher, aber jetzt noch viel deutlicher!
00:10:56: Ein Weg mit dem heiligen Geist erinnert, ertröstet, korrigiert und verändert so Herzen.
00:11:06: Die Jünger lassen in den Schriften sie prüfen, sie beten, sie leben aus den Gaben vom helligen Geiste.
00:11:14: Da posteln bleiben wichtig.
00:11:16: Es gibt weiterhin Ämter, aber der heilige Geist ist auf alle ausgegossen.
00:11:22: Nicht nur auf die sichtbaren, nicht nur auf den menschlichen gesehen wichtigsten und an das erinnert uns der Apostel Matthias.
00:11:33: Gott baut sein Reich auch mit Menschen, die niemand kennt.
00:11:39: Es tut gut von Menschen gesehen zu werden und braucht zu werden, aber es entscheidend ist nicht ob die Welt dein Name kennt sondern ob Gott dich kennt.
00:11:54: Menschen sehen was vor Augen ist, Gott aber schaut das Herz an!
00:12:00: Es braucht ganz viel Zeit von Menschen gesehen zu werden und an dem sind schon viele Menschen kaputtgegangen.
00:12:08: Beim himmlischen Vater ist es ganz anders.
00:12:11: Er braucht keine grossen Erklärungen.
00:12:14: er weiss er sieht dir in das Herz.
00:12:20: vielleicht wird die Welt nie deinen Namen kennen Vielleicht wirst du nie berühmt.
00:12:26: Vielleicht applaudiert er nicht mehr, aber der Herzenskenner kennt dich!
00:12:33: Er lädt dich nicht alleine.
00:12:36: Er ist mit dir, mit seinem heiligen Geist.
00:12:41: Amen Gott, der Herr segne dich und behäute dich.
00:12:51: Er lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir knädig.
00:12:57: Erhebe seinen Angesichts auf dich Und gebe dir Frieden.
00:13:05: Je wa rechecha Adonai, wei isch mir recha Ja er adonai panav alecha Weichu nega Issa adonay panaf alecha Veya semlecha shalom Amen.
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